Der ÖPNV im Landkreis Vechta

C.H. "Wer aus Altersgründen, aus finanziellen, verkehrlichen oder körperlichen Gründen nicht in der Lage ist, seine Ziele mit dem PKW zu erreichen, hat im Landkreis Vechta deutliche Mobilitätsprobleme," so der CDU-Fraktionsvorsitzende Josef Schlarmann auf einer Veranstaltung des Seniorenbeirates der Stadt Lohne.
Der Landkreis Vechta habe eine Machbarkeitsstudie für den ÖPNV im Landkreis Vechta erstellen lassen. Sie diene dazu, ein öffentliches Mobilitätssystem zu erstellen. "Das Konzept sieht unter anderem vor, dass es in allen Kommunen des Landkreises Rufbusse gibt. Diese Rufbusse sollen aber immer nur bei einer tatsächlichen Anforderung zum Einsatz kommen. Somit ist gewährleistet, dass keine leeren Busse durch die Kommunen fahren," berichtete Schlarmann.

Die Disposition dieser Fahrten bzw. der Fahrgäste solle über eine Mobilitätszentrale erfolgen, bei der die jeweiligen Fahrtwünsche aufgenommen werden. Es handele sich hierbei also um eine bedarfsorientierte Bedienform in der Fläche mit Zubringerfunktion zu Bahnhöfen und wichtigen Bushaltestellen. Insbesondere sollen aber auch Linien eingerichtet werden für die Arbeitnehmer, um diese auch zu ihren Betrieben zu befördern. Finanziert werden solle dieses Angebot von Kommunen, dem Landkreis und den örtlichen Busunternehmen - das sei alles schon geklärt.

Nach einer interessanten Diskussion bat Josef Schlarmann die Mitglieder des Seniorenbeirates sich aktiv an der Suche nach Haltestellen zu beteiligen.

PS: Neben den öffentlichen Bushaltestellen der Firma Schomaker wurden vom Seniorenbeirat weitere 40 Haltestellen in Lohne ermittelt und der Firma Schomaker und dem Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer übergeben.


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