Was sind Mehrgenerationenhäuser? (November 2013)

C.H. Mehrgenerationenhäuser bedeuten das Leben von Jung und Alt, das Miteinander der Generationen unter einem Dach, aber in getrennten Wohnungen oder Einheiten. So hat jeder sein eigenes Reich und kann die Tür hinter sich schließen, wenn man den Wunsch nach Ruhe und Individualität hat. Darüberhinaus bieten Mehrgenerationenhäuser Platz und Raum für gemeinsame Begegnungen, gemeinsame Aktivitäten, der Zusammenhalt wird gestärkt und keiner ist alleine.

In früheren Zeiten waren Mehrgenerationenhäuser weit verbreitet. Heute wohnen in ländlichen Gebieten vielfach mehrere Generationen - nicht immer freiwillig - unter einem Dach. So leben Großeltern, Kinder und Enkelkinder zusammen in einem Haus. Das was romantisch anmutet, war jedoch oft ein praktischer und notwendiger Umstand. Man teilte sich Kosten für Haus und Hof, die Versorgung und Pflege für die Älteren war durch die Jüngeren gewährleistet. Die Großeltern übernahmen in vielen Fällen die Betreuung der Enkel, so dass die Eltern ihrem Beruf nachgehen konnten.

Die heutigen Mehrgenerationenhäuser erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Wer sich heutzutage für ein Wohnen im Mehrgenerationenhaus entscheidet, tut dies meist aus bewusst und freiwillig. Weitere Vorteile für Jung und Alt: Die ältere Generation kann so lange wie möglich selbstständig leben - eventuell mit Unterstützung. Der Kontakt zwischen älteren Menschen und Kinder kann für beide Seiten bereichernd sein. Jederzeit zusammen kommen, wenn man den Wunsch danach hat, aber nicht müssen und sich trotz der Nähe zurückziehen können ist ein ganz wichtiger Punkt.

Wer sich heute für ein Wohnen im Mehrgenerationenhaus entscheidet, sollte auf einige Dinge achten, z.B.:

  *  auf eine barrierefreie Ausstattung,

  *  auf getrennte Wohneinheiten,

  *  getrennte Wohnungseingänge,

  *  ebenerdige Wohnungen,

  *  ein Aufzug sollte vorhanden sein,

  *  Distanz, Individualität, Respekt,

  *  Regeln und Absprachen vor dem Einzug,

  *  persönliche Wünsche nennen.

Eine Alternative zu Mehrgenerationenhäusern sind die "Senioren-Wohngemeinschaften". Dort sind Ältere unter sich und beispielsweise bleiben in diesem Fall Interessenkonflikte mit den Jüngeren aus.

In Lohne sollte in den 90er Jahren an der heutigen Kantstraße so eine Wohngemeinschaft entstehen. Sie wurde letztentlich vom Stadtrat abgelehnt - man konnte sich über den Standort nicht einigen.  

Das beliebteste Land der Welt! (November 2013)

C.H. Kürzlich rieb sich eine Reihe von Beobachtern der politischen Szene in Deutschland erstaunt die Augen, manche Vertreter der Glaubensrichtung "Es kann nicht sein, was nicht sein darf!" und der Vereinigung "Wir mögen uns selbst nicht!" erstarrten sogar vor Schreck, als sie eine Meldung der weltweit anerkannten und geschätzten britischen BBC lasen. Die Briten hatten jüngst in einer Umfrage 26.000 Menschen in 25 Ländern danach gefragt, welches Land rund um den Erdball wohl ihrer Meinung nach eine gute Note erhalten solle. Die Antwort war überraschend und eindeutig:

Deutschland gewann den Spitzenplatz in der positiven Bewertung aller Nationen. Natürlich keine deutsche, aber eine in der Welt hochangesehene ausländische Zeitung titelte auf der ersten Seite: "Das beliebteste Land der Welt". Nicht wenige andere ausländische Blätter schlossen sich dieser Feststellung an und zollten den Deutschen Beifall, und zwar nicht sehr klein geschrieben auf der letzten Seite.

Sie lobten unser Land für seine beispielhafte Weltoffenheit, für seine demokratischen Tugenden, seine Besonnenheit, seine Innovationskraft, seinen Fleiß, seine Zuverlässigkeit und beispielhafte Hilfsbereitschaft, speziell auch für andere Länder in der Welt. Kurzum: Die Deutschen genießen Sympathie. Das freut jeden deutschen Patrioten. Ganz besonders beeindruckte die Menschen von nah und fern unserer Landesgrenzen, wie vorbildlich das deutsche Volk mit seiner Vergangenheit umgegangen und seiner historischen Verantwortung gerecht geworden ist, wie es die Stabilitätskrise gemeistert und sich als wichtiger Stabilitätsfaktor in Europa erwiesen hat. Trotz einiger Nörgler, die den Euro abschaffen wollen. Sie erfuhren, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland in den letzten Jahren um die Hälfte gesunken ist und weiter sinkt und unser Land niemals zuvor so viele Steuern eingenommen hat wie im vergangenen Jahr und damit ein Sozialsystem finanziert wurde, wie es sich manche andere Länder überhaupt nicht vorstellen können.

So frage ich mich zum Schluß, auch als jemand, der Deutschland erst so richtig nach dem Krieg erlebt hat: Ist es nicht eine unglaubliche freudige Tatsache für alle Deutschen, wenn in Rückerinnerung an diese fürchterlichen Jahre und an alles, was in unserem Land geschehen ist, Deutschland heute mit mit einer solchen Zustimmung und Sympathie wahrgenommen wird?

Darauf können wir alle zu Recht stolz sein. 

(Auszüge aus der Zeitschrift: Souverän)  

Mehr Schutz und weniger Kosten (November 2013)

C.H. Telefonieren - ob über Festnetz, Handy oder Internet - ist aus unserem täglichen Leben nicht wegzudenken. Verbraucher müssen darauf vertrauen können, dass Privates privat bleibt. Und sie brauchen volle Kostentransparenz beim Telefonieren. 

Bundesregierung und Europäische Union haben für zahlreiche Verbesserungen gesorgt: Warteschleifen bei Sonderrufnummern sind grundsätzlich kostenfrei. Den Anbieter wechseln und seine Rufnummer mitnehmen? Heute kein Problem mehr. Ungebetene Werbeanrufe - auch über eine automatische Anrufmaschine - sind verboten. Am Telefon abgeschlossene Gewinnspielverträge sind "schwarz auf weiss" zu bestätigen und grundsätzlich widerrufbar. Bei Verstößen drohen hohe Bußgelder. Immer günstiger wird das Telefonieren im EU-Ausland. Dafür sorgt die EU-Roaming-Verordnung. 

Bevölkerungsstruktur im Wandel (November 2013)

C.H. In Niedersachsen leben 1,73 Millionen Kinder, das sind 22 % der Gesamtbevölkerung. Rund zwei Millionen Menschen sind älter als 60 Jahre, das sind 25 % der Gesamtbevölkerung. Dieses Verhältnis wird sich deutlich verändern. Die Zahl der Älteren ab 60 Jahren wird sich bis 2050 auf knapp 2,6 Millionen erhöhen. Sie werden dann 33 % der Bevölkerung stellen. Demgegenüber wird die Zahl der Kinder auf 1,33 Millionen sinken, ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung beträgt dann nur noch 17 %. Das heißt: Es werden dann doppelt so viele alte Menschen leben wie Kinder. Dabei wird es deutlich mehr ältere Frauen als ältere Männer geben. Die Anzahl der Hochbetagten, d.h. Personen, die 80 Jahre alt oder älter sind, wird den Vorausberechnungen zufolge auf 865.000 im Jahr 2050 steigen. Damit wird sich ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung von heute 4,7 % auf 11,3 % mehr als verdoppeln.

Vor allem von 2020 an ist mit einer zunächst noch langsamen, dann immer schnelleren Abnahme der Bevölkerung zu rechnen. Ab 2015 werden die geburtenstarken Jahrgänge der 1950/60er Jahre das Rentenalter erreichen. Dadurch wird sich die Altersstruktur deutlich zugunsten der Älteren verschieben.

Die Entwicklung der Altersstruktur in Niedersachsen ist von starken regionalen Unterschieden gekennzeichnet. Während z.B. der Landkreis Osterode schon heute als der "älteste" Landkreis Deutschlands gilt, weisen die Landkreise Cloppenburg und Vechta die höchste Geburtenrate in ganz Deutschland auf.

Herbst: Hauptsaison für Einbrecher (November 2013)

C.H. Mit dem früheren Einbruch der Dunkelheit beginnt die Hauptsaison für Einbrecher. Innerhalb der letzten drei Jahre ist die Zahl der Wohnungseinbrüche um fast 30 Prozent gestiegen. Dabei hinterlassen Einbrecher durchschnittlich Schäden von 3.300 Euro. Die Zahlen der Deutschen Versicherungswirtschaft sprechen sehr dafür, sein Eigentum gut zu schützen.

Einbruchschutz auf einen Blick

  • Außenbereiche beleuchten evtl. mit Bewegungsmeldern 
  • Anwesenheit zeigen: Rollläden hochziehen und nachts schließen
  • Türen immer abschließen, Schlüssel nir draußen deponieren 
  • In gute Schlösser für Fenster und Türen investieren
  • Im Urlaub: Briefkasten leeren lassen, Licht und Rollläden durch Zeitschaltuhren steuern 


Einbruch: Beliebte Einstiegswege
Eine Studie der Ruhr-Universität Bochum zur Einbruchpräventation zeigt, dass die ersten Minuten bei einem Einbruch entscheidend sind. Schafft es der Einbrecher nämlich nicht innerhalb von wenigen Minuten in die Wohnung oder das Haus einzudringen, bricht er den Versuch ab und sucht sich ein einfacheres Ziel. Sicherheit beginnt also damit, Terrassentüren, Fenster und Wohnungstüren gut zu sichern oder zu kontrollieren, ob sie beim Verlassen gut gesichert sind.

Der beste Schutz: Wachsame Nachbarn
Oft lohnt es sich, die Nachbarn um Hilfe zu bitten. Vielleicht gibt es nebenan eine ältere Dame, die den ganzen Tag zu Hause ist? Dann kann man beispielsweise nachfragen, ob sie in unregelmäßigen Abständen das Zuhause im Auge haben kann. Das genügt oftmals schon, um die Polizei bei einem Einbruch rechtzeitig zu rufen. Aber bitte auf keinen Fall dem Haus oder die Wohnung nähern! Der oder die Täter könnten gewaltbereit sein, warnen ARAG Experten. 

Aufenthaltsort verschweigen
Eine beliebte Funktion bei sozialen Netzwerken wie z.B. Facebook verrät den Freunden und Bekannten der aktuellen Aufenthaltsort. Das macht spontane Verabredungen zwar sehr einfach; es kann von weniger freundlichen Zeitgenossen aber auch als Aufforderung zu Straftaten verstanden werden. Darum ist das Vermeiden von genauen Angaben über den momentanen Aufenthaltsort und die Zeit, in der man nicht daheim ist ganz wichtig. Das gilt auch und gerade für längere Abwesenheiten, z.B. den Urlaub. 

Wichtig: Hausrat versichern
Kommen die Einbrecher trotzdem ungebindert in die Wohnung oder das Haus, ist das einzige, was dann noch hilft die Hausratversicherung. Sie bietet in der Regel Versicherungsschutz gegen Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus; darüber hinaus sind Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel versichert. Gute Hausratversicherungen warten mit einem ganzen Bündel an zusätzlichen Angeboten auf, bis hin zur psychologischen Soforthilfe nach einem Einbruch oder Raub, Aus gutem Grund: Denn die psychische Belastung besonder nach einem Raub ist meist genauso schwerwiegend wie der materielle Schaden. Schutz und Wachsamkeit sind also wichtig; ganz besonders in der dunklen Jahreshälfte. 

Sicher leben im Alter (November 2013)

C.H. Für Senioren sind Stürze mit Abstand die Unfallursache Nummer eins: Pro Jahr kommen in Deutschland rund 3.600 Menschen über 65 Jahre durch einen Sturz in den eigenen vier Wänden ums Leben. Insgesamt stürzen jährlich mehr als vier Millionen Senioren mindestens einmal in der vermeintlich sicheren Wohnung.

Neben Sturz- und Stolperfallen im Haus wie übereinander liegende Teppiche oder hohe Türschwellen grgünstigen Fehl- und Mangelernährung die Unfallgefahr. Rund 15 Prozent aller Senioren nehmen zu wenig lebenswichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine auf, weil sie keinen Appetit haben. Wird aber zu wenig oder nicht ausgewogen gegessen, beschleunigt sich der Abbau der Muskulatur, der Mensch verliert Kraft, bewegt sich seltener und dadurch unsicherer. Dadurch wiederum, dass er sich weniger bewegt, hat er auch weniger Appetit. Stürze im Haushalt lassen sich mit einfachen Tricks jedoch vermeiden.

1. Problem: zu viele Möbel auf kleinem Raum

Auf das eine oder andere Möbelstück verzichten, auch wenn es schwer fällt.

2. Problem: Rutschpartie im Badezimmer

Eine Anti-Rutsch-Matte in die Dusche oder die Badewanne legen, Sitzgelegenheit im Bad schaffen.

3. Problem: nachts schnelle raus - und das im Dunkeln

Stecken Sie Nachtlichter in die Steckdosen. Besser noch: Machen Sie das Licht an.

4. Problem: Schlappen und Puschel-Hausschuhe

Hausschuhe sollten flach sein, eine Prifilsohle haben und dem Fuß einen festen Halt bieten.

5. Problem: lose Teppiche und Läufer

Es gibt Anti-Rutsch-Matten, die unter Teppiche und Läufer gelegt werden können

6. Problem: Türschwellen

Türschwellen möglichst entfernen, wenn das nicht geht, mit einer leuchtenden Farbe streichen.

PS: Das Risiko eines Sturzes von älteren Menschen kann sich verringern, wenn man sich im Takt der Musik bewegt. Dies stellten Schweizer Wissenschaftler anhand eines Versuches mit Senioren über 65 Jahren fest. Die Probanden nahmen für ein halbes Jahr an einem musikgestützten Training teil. Die Sturzstatistik ging bei diesen Teilnehmern zurück.  


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