Jugendwort des Jahres (Dezember 2013)

"Babo" ist zum Jugendwort des Jahres gewählt worden. Das Wort ist türkisch und bedeutet "Boss" oder "Chef" und stammt aus einem Song des Rappers Haftbefehl. Dabei ist dessen Musik nicht unbedingt jugendfrei.

C.H. Das Jugendwort ist nicht jedem ein Begriff. Aber auch der Wortschatz älterer Mibürger enthält Wörter und Redewendungen, mit denen wiederum die Jüngeren wenig anfangen können. Eine große deutsche Tageszeitung mischte mit, rief alle Leser auf, ihre vom Aussterben bedrohten Lieblingsbegriffe einzureichen und dann aus einer ausgewählten Top 10 ihren absoluten Favoriten zu wählen. Hier einige Begriffe, die fast nur noch älteren Semestern bekannt sind: 

Aussteuer, Backfisch, Bandsalat, Bayernniederlage, Dauerwelle, Diskette, Firlefanz, Flimmerkiste, Fräulein, Gammler, Granatenstark, Groschen, Halbstarke, Hallodri, Heiermann, Henkelmann, Herrengedeck, Hitparade, Kaffeeklatsch, Kaiserwetter, Kittelschürze, Kokolores, Kurschatten, Libero, Lüstling, Mein lieber Herr Gesangverein, Muckefuck, Ostzone, Ratzefummel, Rechenschieber, Reklame, Schuhwichse, Schwofen, Spargeltarzan, Telegramm, Wählscheibe, Walkmann, Werner Beinhart, Wilde Ehe, Zinnober usw.

Das Gewinnerwort dieser Zeitung hieß: GROSCHEN  

So nannten die Deutschen ihre Zehn-Pfennig-Münze noch zu D-Mark-Zeiten, aber der Begriff war schon vor Einführung der Mark gebräuchlich. Die eigentliche Herkunft des Begriffs "Groschen" ist unklar. Für die aktuelle Währung konnte sich bisher noch kein solcher Spitzname finden und in der Republik verbreiten. Es scheint, als hingen die älteren Semester noch immer an ihrer geliebten alten D-Mark mitsamt den Pfennigen.

Auszug aus einer großen deutschen Tageszeitung.


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